Boden-Ausgleichsmasse 1-50 mm

Produktmerkmale

Anwendungsgebiet

Bodenausgleichsmasse ist flexibel einsetzbar und kann in standfester Konsistenz zur Ausbildung von Gefällen, Rampen‚ und zum Verfüllen von Aussparungen und in fließfähiger Konsistenz zum Ausgleichen verwendet werden. Das Material wird im Verbund auf unterschiedliche Untergründe manuell eingebaut und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Die Bodenausgleichsmasse muss grundsätzlich belegt werden. Für den Innen- und Außenbereich geeignet.

Produktbeschreibung

Bodenausgleichsmasse ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifzierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften

  • standfest und fließfähig einstellbar.
  • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm.
  • stuhlrolleneignung ab 1 mm Spachteldicke für
  • stuhlrollen nach DIN EN 12 529.
  • innen und außen.
  • schnell belegbar.
  • auf Heizestrichen geeignet.

Besondere Hinweise

  • Bei Anwendungen im Außenbereich darf keine direkte Bewitterung erfolgen und es ist eine Verbundabdichtung vorzusehen.

Produktdetails

Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verarbeitungstemperatur: > 10 - 30° C

DoP-DE-Bodenausgleichsmasse 1-50 mm
DIN EN 13813
CT-C30-F7; polymermodifiziert

Zementestrichmörtel für Fußbodenkonstruktion in Innenräumen

Brandverhalten

A2fl-s1

Freisetzung korrosiver Substanzen

CT

Wasserdurchlässigkeit

NPD

Wasserdampfdurchlässigkeit

NPD

Druckfestigkeit

C30

Biegezugfestigkeit

F 7

Verschleißwiderstand

NPD

Trittschallisolierung

NPD

Schallabsorption

NPD

Wärmedämmung

NPD

Chemische Beständigkeit

NPD

NPD keine Leistung festgestellt (No Performance Determined)

Verbrauch / Ergiebigkeit

Verbrauch:
pro mm Schichtdicke: ca. 1,6 kg/m2

Wasserbedarf:
ca. 2,2 l / 10 kg standfest
ca. 2,8 l / 10 kg fließfähig

 

 

Verpackungseinheiten

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Folienbeutel

10 kg

 72 Beutel

Sack

25 kg

 42 Säcke

 

 

Verarbeitung

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und frei von Staub und Verunreinigungen sein. Alle den Haftverbund störenden Stoffe sind z. B. durch Schleifen, Fräsen oder Kugelstrahlen vom Untergrund zu entfernen. Glasierte Fliesen sind grundsätzlich mit feiner Körnung anzuschleifen. Untergrundbezogen grundieren mit Haftgrundierung universal Boden/Fliese.

Verarbeitung

 

Mischen

  • Bei manueller Verarbeitung muss das Material 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufgemischt werden.
  • Das Material wird mit ca. 5,5 - 7,0 Liter Wasser, entsprechend der erforderlichen Konsistenz, je 25-kg-Sack gemischt.

 

Mischwerkzeuge

  • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen.
  • Gerätereinigung mit Wasser.

 

Verarbeitung

  • Beim Einbau wird das Material mit einer Glättkelle aufgezogen und geglättet.

 

Nachbehandlung

  • Frisch eingebaute Flächen sind vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung zu schützen.
  • Eine Belüftung des Einbauortes nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft ist zu vermeiden.
  • Die Innen- und Bodentemperatur muss während der Verarbeitung und eine Woche danach mindestens 10 °C betragen.
  • Luftentfeuchter dürfen in den ersten 2 Tagen nicht eingesetzt werden.
  • Besonders bei hohen Schichtdicken ist nach Erreichen der Belegreife der Oberbelag aufzubringen oder das Material anderweitig vor Übertrocknung zu schützen.

Belegreife

  • Ab 2 Stunden bei Wasserzugabe von 2,2 l/Sack bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte und feuchteunempfindlichen Belägen.
  • Ab 12 Stunden bei Wasserzugabe von 2,8 l/Sack bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte und feuchteunempfindlichen Belägen.
  • Nach 7 Tagen bei Parkett und Laminat bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte.
  • Begehbarkeit: nach ca. 1 - 3 Stunden